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TWINT für Selbständige: Gebühren, QR-Code und Zahlung bei der Buchung

Wie Sie als Selbständige oder kleiner Betrieb TWINT annehmen, was es kostet und wie Ihre Kundschaft schon bei der Online-Buchung mit TWINT bezahlt.

Drei Wege, TWINT anzunehmen

Für viele Kundinnen und Kunden in der Schweiz ist TWINT die erste Wahl beim Bezahlen. Als Selbständige haben Sie drei Wege, TWINT anzunehmen: einen QR-Code, den die Kundschaft vor Ort scannt, ein Zahlungsterminal über einen Zahlungsanbieter oder die Bezahlung direkt bei der Online-Buchung.

Die Wege unterscheiden sich darin, wann das Geld kommt und was es kostet. Die Tabelle zeigt sie im Überblick, Stand Oktober 2026.

Drei Wege, TWINT anzunehmen
WegWann bezahlt wirdGebührGeeignet für
TWINT-QR-Code-KleberVor Ort, meist nach dem Termin1,3 % des Betrags, ohne Fixgebühr und ohne Monatskosten (laut TWINT)Praxis, Salon oder Laden mit Kundschaft vor Ort
ZahlungsterminalVor OrtLegt Ihr Zahlungsanbieter festBetriebe, die auch Karten am Terminal annehmen
Bei der Online-Buchung mit ZitliBei der Buchung, vor dem TerminKeine Zitli-Gebühr, nur die Gebühr von StripeAlle, die Termine online vergeben

Was TWINT für Geschäfte kostet

Für den TWINT-QR-Code-Kleber verlangt TWINT nach eigenen Angaben 1,3 Prozent des Betrags, ohne Fixgebühr pro Zahlung und ohne monatliche Kosten. Bei einem Termin für CHF 120 sind das CHF 1.56.

Beim Zahlungsterminal legt nicht TWINT die Gebühr fest, sondern der Zahlungsanbieter, mit dem Sie den Vertrag haben. TWINT nennt dafür unter anderem Worldline, Payrexx, PostFinance, Nexi und myPOS. Vergleichen Sie deren aktuelle Preise, bevor Sie sich entscheiden.

Online läuft TWINT über einen Zahlungsanbieter wie Stripe, der pro Zahlung eine Gebühr berechnet. Die aktuellen Sätze stehen auf der Preisseite von Stripe.

Ein TWINT-QR-Code für Ihr Geschäft

Der QR-Code-Kleber eignet sich, wenn Ihre Kundschaft vor Ort bezahlt, etwa am Ende eines Termins im Salon oder in der Praxis. Sie scannt den Code mit der TWINT-App und bezahlt. Ein Terminal brauchen Sie dafür nicht.

Der Nachteil: Bezahlt wird erst nach dem Termin. Wer nicht erscheint, bezahlt auch nichts, und kurzfristige Absagen bleiben an Ihnen hängen.

TWINT direkt bei der Online-Buchung

Mit Zitli bezahlt Ihre Kundschaft schon bei der Buchung, mit TWINT oder Karte: die ganze Sitzung oder eine Anzahlung. Wird eine Buchung nicht bezahlt, gibt Zitli den Termin wieder frei.

Zitli verdient nicht an Ihren Zahlungen. Es gibt keine Zitli-Gebühr, nur die Gebühr von Stripe. Das Zahlungskonto richten Sie direkt in Zitli ein, Schritt für Schritt; die Freischaltung von TWINT kann einige Tage dauern. TWINT gibt es für Termine in Franken, und es ist in Zitli Pro enthalten.

Was auf Ihrer Buchungsseite stehen muss

TWINT verlangt, dass dort, wo bezahlt wird, Name, Adresse und E-Mail-Adresse des Geschäfts stehen, dazu die Telefonnummer, falls Sie eine angeben. Zitli zeigt diese Angaben am Fuss Ihrer Buchungsseite. Bevor Sie TWINT einschalten, sehen Sie genau, was öffentlich wird. Ihre IBAN wird nie angezeigt.

Welcher Weg zu Ihnen passt

Bezahlt Ihre Kundschaft vor Ort und erscheint zuverlässig, genügt der QR-Code. Vergeben Sie Termine online, lohnt sich die Bezahlung bei der Buchung: Das Geld ist da, bevor der Termin beginnt, und Sie müssen niemandem nachlaufen.

Die Wege lassen sich kombinieren. Für Kundschaft, die lieber auf Rechnung bezahlt, erstellt Zitli nach dem Termin eine Schweizer QR-Rechnung.

Weiterlesen: QR-Rechnung erstellen, Preise von Zitli · Funktionen von Zitli

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