1. Datenresidenz & Subprozessoren
Fragen Sie, wo Termindaten, Kontaktfelder und Kalender-Sync-Metadaten gespeichert und verarbeitet werden. Fordern Sie eine aktuelle Subprozessorliste mit Standorten—kein Marketing zu «globaler Infrastruktur».
Für regulierte Berufe dokumentieren Sie, ob Daten in EU/EWR oder der Schweiz bleiben und ob Support in Drittländern Produktionszugriff hat.
2. Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV)
Prüfen Sie einen AVV nach DSGVO Art. 28 und nDSG: Zweckbindung, Sicherheit, Meldefristen bei Datenpannen, Audit-Unterstützung.
Deckt der AVV Website und Anwendung ab? Können Sie Anhänge für sensible Mandantendaten anfügen?
3. Sprachen (DE · FR · IT · EN)
Buchungsseiten müssen in der Sprache der Kundinnen funktionieren—not nur die Admin-Oberfläche. Testen Sie Bestätigungen und Erinnerungen auf Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch.
Teams über Kantone hinweg brauchen oft Französisch in der Romandie und Deutsch in Zürich—ein einsprachiger Link erzeugt manuelle Arbeit an der Rezeption.
4. Preiswährung & Gesamtkosten
Listenpreise in CHF anfordern. Bei USD/EUR-Abrechnung FX und Buchhaltungsaufwand modellieren.
TCO vergleichen: Seats, SMS, Zahlungen, SSO, Support. Ein günstiger USD-Seat kann in CHF teurer sein.
5. SSO & Zugriffskontrolle
Ab grösseren Teams: SAML/OIDC, Rollen, Offboarding—wie schnell wird Kalenderzugriff entzogen?
Managed Event Types standardisieren Buchungsflows ohne Volladmin-Rechte für alle—wichtig für Kanzleien und Kliniken.
6. Exit-Strategie & Portabilität
Vor Vertragsabschluss Export und APIs klären: Historie, Kundenfelder, Webhooks, Kalender-Trennung. Offene Engines bieten meist sauberere Exit-Pfade.
Kurze Überlappung beim Wechsel planen: alter Link bleibt live, Signaturen aktualisieren, Beschaffung mit Hosting-Doku versorgen. Die meisten KMU schaffen den Cutover in zwei Wochen.
Weiterführend: Sicherheit & Datenschutz, Datenschutzerklärung · Über Zitli